Optik Schiller - ganzheitliche Augenoptik

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Liebe Kunden, Optiker und Freunde,

in zwei Wochen geht es weiter mit interessanten Informationen, alles rund um das Thema "Brille". Seien Sie gespannt!

Wem das zu lange dauert, der bekommt hier schon mal die Termine für unsere

Weinprobe unter Farblicht

Mittwoch den,

05.10.2016

09.11.2016

14.12.2016

11.01.2017

08.02.2017

08.03.2017

05.04.2017

 

Lassen Sie sich überraschen, wie der Geschmack des Weines sich unter wechselndem Farblicht  verändert.

Wir freuen uns auf Sie!

Um eine Brillenfassung zu fertigen ist der erste Schritt das Design. In der Industrie sind dazu Designer angestellt die sich mit den Dimensionen einer Brillenfassung, den Materialien und deren Eigenschaften auskennen. Außerdem hat jede Produktlinie eine spezielle Zielgruppe für die das Design angefertigt wird. Auch der Endpreis einer Fassung ist entscheidend wie aufwändig das Design sein darf. Ebenso spielt die Funktionalität - wie starke Gläserstärken, Gleitsichtgläser usw - eine Rolle. Auch jedes Modelabel hat seine eigenen Charakterzüge die sich im Brillendesign wieder finden. 

Selbstverständlich kann man auch vollkommen individuell eine Brillenfassung designen. Für einen spezeillen Kunden oder einfach nur weil es Spaß macht ein Unikat auf der Nase zu haben. Doch wie beginnt man? Idealerweise hat man ein Frontalfoto das in etwa 1:1 in der Originalgröße ist. Diese Fotos sind nicht besonders attraktiv. Sie sind pures Arbeitsmaterial um die Größenverhältnisse Brille und Gesicht einschätzen zu können.

Im besten Fall hat man eine Brillenfassung die dem Endprodukt in etwa entspricht. Dann müssen nur noch kleine Veränderungen vorgenommen werden. Das vereinfacht die Arbeit und führt relativ schnell zum Erfolg. Talentierte und künstlerische Personen können natürlich eine Brillenfassung frei in das Foto zeichnen.

Da am Endprodukt der Sitz auf der Nase das Wichtigste ist fängt man auch in der Mitte der Brille, also mit der Nasenauflage, an. Firmen, die handgefertigte Brillenfassungen anbieten, arbeiten in der Regel mit Nasenschablonen. (Im Foto sieht man eine Nasenschablone der Firma Unikat Brillenmanufaktur.)

Man wählt die am besten sitzende Schablone aus und zeichnet diese Form in das Foto. Damit man noch Änderungen vornehmen kann legt man eine Klarsichtfolie über das Foto und zeichnet auf diese. So kann man mit einem Wattestäbchen immer wieder Korrekturen vornehmen.

 

Sogenannte "Kunststoff" Brillenfassungen schauen auf den ersten Blick alle gleich aus. Eine Fassung die aus Acetatplattenmaterial gefertigt ist und damit poliert ist kann man meist an kleinen Unterschieden erkennen.

Das Gewicht einer Fassung aus Plattenmaterial liegt in etwa zwischen 13 und 18 Gramm. Selbstverständlich wird die Fassung schwerer wenn der Rand dicker ist und Schmuckteile angebracht sind.

Das Erkennungsmerkmal ist vor allem am Bügelaufgang zu bemerken. Bei Fassungen aus der Platte ist der schmale Bereich um die Metalleinlage der Bügel herum matt. Ist eine Fassung lackiert, so ist dieser Bereich glänzend. Es ist durch das Tauchen mit Lack überzogen ist.

Weitere offensichtliche Erkenntnismerkmale gibt es nicht. Man kann noch an einer kleinen Stelle im inneren des Bügels mit Aceton testen ob sich die Oberfläche des Materials anlösen lässt. Poliertes Acetat wird klebrig. Lack in der Regel nicht. Bei dieser Methode läuft man Gefahr, dass eine kleine Stelle matt wird.

 

 

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