Optik Schiller - ganzheitliche Augenoptik

Wie wird aus einer Acetatplatte eine Brillenfassung

Um eine Brillenfassung zu fertigen ist der erste Schritt das Design. In der Industrie sind dazu Designer angestellt die sich mit den Dimensionen einer Brillenfassung, den Materialien und deren Eigenschaften auskennen. Außerdem hat jede Produktlinie eine spezielle Zielgruppe für die das Design angefertigt wird. Auch der Endpreis einer Fassung ist entscheidend wie aufwändig das Design sein darf. Ebenso spielt die Funktionalität - wie starke Gläserstärken, Gleitsichtgläser usw - eine Rolle. Auch jedes Modelabel hat seine eigenen Charakterzüge die sich im Brillendesign wieder finden. 

Selbstverständlich kann man auch vollkommen individuell eine Brillenfassung designen. Für einen spezeillen Kunden oder einfach nur weil es Spaß macht ein Unikat auf der Nase zu haben. Doch wie beginnt man? Idealerweise hat man ein Frontalfoto das in etwa 1:1 in der Originalgröße ist. Diese Fotos sind nicht besonders attraktiv. Sie sind pures Arbeitsmaterial um die Größenverhältnisse Brille und Gesicht einschätzen zu können.

Im besten Fall hat man eine Brillenfassung die dem Endprodukt in etwa entspricht. Dann müssen nur noch kleine Veränderungen vorgenommen werden. Das vereinfacht die Arbeit und führt relativ schnell zum Erfolg. Talentierte und künstlerische Personen können natürlich eine Brillenfassung frei in das Foto zeichnen.

Da am Endprodukt der Sitz auf der Nase das Wichtigste ist fängt man auch in der Mitte der Brille, also mit der Nasenauflage, an. Firmen, die handgefertigte Brillenfassungen anbieten, arbeiten in der Regel mit Nasenschablonen. (Im Foto sieht man eine Nasenschablone der Firma Unikat Brillenmanufaktur.)

Man wählt die am besten sitzende Schablone aus und zeichnet diese Form in das Foto. Damit man noch Änderungen vornehmen kann legt man eine Klarsichtfolie über das Foto und zeichnet auf diese. So kann man mit einem Wattestäbchen immer wieder Korrekturen vornehmen.