Optik Schiller - ganzheitliche Augenoptik

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Im Herbst 2017 startete eine Studie zum Thema „PC Arbeit – Augen“. Ein großer japanischer Brillenglashersteller beauftragte ein Marktforschungsinstitut Benutzer von digitalen Medien zwischen 20 und 50 Jahren zu ihren Befindlichkeiten zu befragen. Frauen und Männer waren gleichermaßen beteiligt. 61% der Teilnehmer waren fehlsichtig. 

Interessanterweise vermuteten 99% der Teilnehmer dass durch das Arbeiten an einem digitalen Gerät Augenstress (Probleme) auftreten. 40 % setzten die Zeit für den Stressbeginn nach drei bis vier Stunden an. Diese Vermutung basierte auf eigenen Erfahrungen. Die Symptome waren vielfältig. Kopf-, Nacken-, Rücken- und Schulterschmerzen. Besonders die über 30-Jährigen sind betroffen. Weiter wurden Probleme wie Augenentzündungen, trockene Augen und Konzentrationsprobleme angegeben. 

Als Lösung gegen die Probleme waren Augentropfen die erste Wahl oder Reiben der Augen. Nur ca 10 % suchten einen Augenarzt oder Augenoptiker auf.

Betroffen waren alle Fehlsichtigen. Die stärkste Reaktion trat jedoch bei der Nutzung von Fertigbrillen auf. 

Offensichtlich glaubten die meisten Betroffenen nicht, dass ihnen geholfen werden kann. Die Probleme werden stillschweigend hingenommen. Und den Wenigen, die zu einem Arzt gehen, wurden Augentropfen verschrieben. 

Dabei gäbe es individuelle Hilfe durch die richtigen Brillengläser und ein Sehtraining.

19 Prozent der 65-Jährigen und 35 Prozent der 85-Jährigen bekommen als Diagnose „altersbedingte Makuladegeneration“ (AMD). Der Anteil der Erkrankten steigt stetig. 

Grauer Star und Makuladegeneration sind nicht heilbar. 

Die trübe Augenlinse des grauen Stars – Katarakts – kann durch eine Kunstlinse ersetzt werden. Dadurch wird in der Regel wieder eine gute Sehleistung erzielt. 

Für beide Krankheiten sind verschiedene Faktoren verantwortlich:

  • Erbliche Veranlagung
  • Lebensstil – wie z.b. Rauchen
  • Ernährung
  • Licht

UV-Licht ist für die Entstehung des grauen Stars mitverantwortlich. Neueste Studien zeigen, dass UV-Licht auch AMD begünstigt. 

Durch die wesentliche höhere Lebenserwartung der Menschen, ist das Auge viel länger dem Licht ausgesetzt als in früheren Generationen. Zudem hat sich der Lebensstil stark verändert. Durch die Urlaube in südlichen Länder oder Sport im Hochgebirge hat die UV-Belastung zugenommen. Beim Schutz der Haut arbeitet man bereits durch einen erhöhten Lichtschutzfaktor gegen den Hautkrebs an. Eine ähnlich intensive Aufklärung zum Schutz für die Augen fehlt jedoch. 

Um den Stress durch Licht am Auge zu verringern, kann man durch die Nahrung „Antioxidantien“ wie z.b. Vitam C und E zuführen. Um die Blaurezeptoren, die am meisten gefährdet sind, zu nähren, sollte man Nahrungsmittel mit Lutein und Zeaxanthin essen (alle grünen Blätter und dunkelblauen Lebensmittel beinhalten diese Stoffe).

Mit ca. 40 Jahren ist der körpereigene Schutz gegen schädliche Lichtstrahlen am besten. Dann allerdings nimmt er permanent und rasch ab. Deshalb ist es wichtig, ab diesem Zeitpunkt die Augen optimal zu schützen, um jede negative Veränderung möglichst lange zu verzögern. 

Gezielten Schutz bietet vor allem eine Brille mit gelb oder orange getönten Gläsern. Diese können präventiv eingesetzt werden. Bei einer beginnenden AMD oder nach einer Star-OP, sollte in jedem Fall ein Kantenfilter (Kantenfilter blenden den gefährlichen Blauanteil des Lichts zu 100% aus) getragen werden. 

Im Laufe des Lebens verfärbt sich die Augenlinse gelblich. Das bietet Schutz für die Netzhaus vor sichtbarem blauem Licht. Wird nach einer grauen Star-OP eine farblose Kunstlinse eingesetzt, fällt Licht mit dieser Wellenlänge ungebremst auf die Netzhaut. Deshalb kommt es häufig nach einer OP zur Ausbildung einer AMD. Sinnvollerweise werden leicht gelbgefärbte Linsen eingesetzt. Allerdings ist das nicht automatisch üblich.

Entscheidend für einen geeigneten Sonnenschutz ist vor allem die Form und der Sitz der Brillenfassung. Die Augenlinse öffnet sich hinter dunklen Gläsern. Schließt die Brille nicht gut am Gesicht ab, kommt es zu diversen Randstrahlen, die dann in das ungeschützte Auge einfallen. 

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Alle Infos dazu finden Sie hier: Artikel in der SZ vom 01.11.2017

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